Seit dem 8. Mai des vorigen Jahres "regiert" Papst Leo XIV, mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, geboren 1955 in Chicago, nicht nur als Oberhaupt den Vatikanstaat, sondern auch über die gesamte katholische Glaubenswelt. Er ist damit der 267. Bischof von Rom und Oberhaupt des Vatikanstaates. Das Papstamt ist das höchste Leitungsamt der römisch-katholischen Kirche und nimmt seit fast zwei Jahrtausenden eine zentrale Rolle in Religion, Geschichte und Gesellschaft ein. Er ist das geistliche Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken.
Wir werden etwas später darauf eingehen, ob dieses Amt und alles, was damit verbunden ist, mit der Bibel, übereinstimmt und damit autorisiert ist, über das vollkommene und umfassende Wort Gottes hinaus Regeln, Anweisungen und Vorschriften und sogenannte "Dogmen" zu erlassen.
Dogma: Im Allgemeinen versteht man darunter jene Teile einer religiösen Lehre, die nicht diskutierbar sind, sondern feststehen und nicht hinterfragbare Grundlagen darstellen. Ein Beispiel (auf das wir später noch eingehen werden) ist z.B. das Dogma der "unbefleckten Empfängnis Mariens", welches Papst Pius IX. 1854 und das Dogma der "leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel", das Papst Pius XII, 1950 verkündet hatten. Diese Dogmen sind durch ihre feierlichen Verkündigungen sozusagen "in Stein gemeißelt".
Wir wollen einmal kurz auf die Entwicklung und Verbreitung des christlichen Glaubens eingehen, die nach dem Tod Jesu und seiner Auferstehung durch die Missionstätigkeit der Apostel, Jünger und vor allem durch Paulus, einsetzten und die später schließlich zum "Amt des Papstes" geführt haben. Das Evangelium verbreitete sich bald in der näheren und weiteren Welt (Antiochien (Syrien), Ephesus, Korinth, Damaskus, Samaria, Pergamon, Philadelphia Philippi, Thessaloniki Rom u.a.) und "Gemeinden" bildeten sich, versammelten sich, beteten gemeinsam, studieren die Aussagen Jesu, teilten alles miteinander, kümmerten sich um die Bedürftigen. Die Verkünder opferten ihr Leben für den Glauben und waren bereit, für die Wahrheit jedes Leiden zu ertragen. Die Vorsteher dieser Gemeinden waren sogenannte Prespyter. Das Wort stammt vom griechischen presbyteros ab, was Ältester oder Senior bedeutet. Die frühen Christengemeinden wurden nicht von Einzelnen, sondern – wie auch in anderen religiösen Gemeinschaften im Altertum üblich – von einer Gruppe Ältester geleitet. Diese setzten bei Bedarf und meist zeitlich befristet einen epískopos (Aufseher) ein oder wählten ihn auch wieder ab. Erst im Verlauf des zweiten und dritten Jahrhunderts und abhängig vom Organisationsgrad der jeweiligen Gemeinde entwickelte sich neben dem Ältestenrat auch das Amt des Bischofs (altgriechisch epískopos 'Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘) und des Diakons als Dauereinrichtungen mit definierten Zuständigkeiten.
„Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste einsetzt, wie ich dir aufgetragen habe, wenn einer unbescholten und Mann einer einzigen Frau ist, mit gläubigen Kindern, die nicht unter dem Vorwurf der Liederlichkeit stehen oder ungehorsam sind. Denn ein Aufseher muss unbescholten sein als Haushalter Gottes, nicht überheblich und jähzornig, kein Trinker, nicht gewalttätig, nicht habgierig, sondern gastfreundlich, das Gute liebend; besonnen, gerecht, fromm und beherrscht, einer, der sich an das zuverlässige Wort hält, das der Lehre entspricht, damit er in der Lage ist, in der gesunden Lehre zu unterweisen und die Widersprechenden zu überführen." (Tit. 1,5-9)
Die erste Gemeinde in Rom wurde gemäß der katholischen Ansicht von den Aposteln Petrus und Paulus gegründet, wobei die Anwesenheit von Petrus in Rom überhaupt nicht nachweisbar ist. In späterer Folge wurde Petrus durch Überlieferungen und wohl auch durch Wunschdenken mehr und mehr mit Rom in Verbindung gebracht. Tatsache ist, dass diese beiden als wichtigste Figuren des frühen Christentums eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Glaubens in der antiken Welt spielten.
Wie alle Vorsteher christlicher Gemeinden wurden die Bischöfe von Rom in den ersten Jahrhunderten durch den Klerus und das Volk der Stadt gewählt; die Rolle des Volks wurde im Lauf der Zeit jedoch immer mehr zurückgedrängt. Petrus wurde erst in späteren Überlieferungen als der "erste Bischof von Rom" angesehen*).
*) was wohl auf eine fälschlich ausgelegte Stelle im Matthäus-Evangelium (16,18) zurückgeht.
Bis über 300 Jahre hindurch gibt es keine gesicherten Beweise für eine Vormachtstellung Roms. Danach jedoch beginnt das Zeitalter der "dokumentierten" Päpste, deren Lebensläufe von ungebrochenem Gehorsam gegen die eigenen Vorschriften, einem Glauben, der vom göttlichen Wort und Seinem Willen abweicht, durch Machtfülle, Egoismus, Obszönitäten, Hurerei, Intrigen und Geldliebe geprägt waren.
Erstmals wurde dem Bischof von Rom, Siricius (etwa 334 bis 399), die Eigenbezeichnung „Papst“ zuteil. Würdenträger, die in den Jahrhunderten davor mit diesem Titel agierten, sind nur selten mit gesicherten Lebensdaten verzeichnet, doch sahen sich alle klar in einer Vormachtstellung.
Als Bischof von Rom und mit der Bezeichnung „Pontifex Maximus“ (der höchste/bedeutendste Brückenbauer) ging LEO I. mit einer 21-jährigen Amtszeit von 440 bis 461 in die Papstgeschichte ein. Von ihm übernahmen bis ins zweite Jahrtausend hinein alle nachfolgenden Päpste den Titel „Patriarch des Abendlandes“.
Papst Innoznz III (1198-1216) machte sein Amtsverständnis deutlich: Zu Zepter, Schwert und Krone fügte er als Zeichen seiner Machtfülle die goldene Weltkugel hinzu. Er beanspruchte die Bezeichnung "vicarius petri" exklusiv für sich als Papst und steigerte dies noch durch die Selbstbezeichnung als vicarius dei („Stellvertreter Gottes“).Und er formulierte: „Geringer als Gott, aber größer als der Mensch. Einer, der alles richtet, aber von niemandem gerichtet wird…“
„Innozenz war der Erste, der einen politischen Kreuzzug ausgerufen hat. Er hat die Kreuzzüge dazu benutzt, die Feinde der Christenheit zu besiegen. Wer die Feinde der Christenheit waren, hat er natürlich nie definiert.“
Höhepunkt seiner Machtausübung war das 4. Laterankonzil 1215, dessen Bestimmungen bis heute Geltung haben: Kanon 1: das große Glaubensbekenntnis mit der Bestätigung der Transsubstantiationslehre (!) , die besagt, dass Brot und Wein in der Wandlung wirklich zu Leib und Blut Jesu Christi werden. Kanon 3: die Ketzerbekämpfung. Da wurde die Ketzerbekämpfung gleichgesetzt mit der Jerusalemfahrt, also in den Rang eines Kreuzzuges erhoben. Das Wichtigste ist Kanon 21 mit der jährlichen Beichte zu Ostern, die jedem Gläubigen ab einem bestimmten Alter vorgeschrieben worden ist.“
Als Bischof von Rom und damit als Nachfolger des Apostels Petrus (?!?) ist der Papst Träger der obersten Leitungsvollmacht und besitzt "die oberste, volle, unmittelbare und allgemeine ordentliche Gewalt in der Kirche, die er immer frei ausüben kann" (CIC can. 331). Seine besondere Stellung kommt auch durch seine weiteren Titel zum Ausdruck: Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Fürsten der Apostel, Höchster Pontifex der Universalkirche, Patriarch des Abendlandes, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der römischen Kirchenprovinz, Souverän des Staates der Vatikanstadt, Servus Servorum Dei (lat. "Diener der Diener Gottes"). Ab dem 5. Jh. beanspruchten die Bischöfe von Rom für den Westen des römischen Reichs das alleinige Recht, diesen Titel zu führen.
Pius IX ( regierte von 1846 - 1878). 1870 verkündigte er das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit. Weil der Papst der Statthalter Christi auf Erden sei, brauche er keine Zustimmung mehr durch Bischöfe oder gar Gläubige und sei dann auch nicht mehr reformierbar.
Augustinus (354-430) war zwar kein Papst, dennoch beeinflusste seine Lehre fast alle westlichen Kirchen, ob katholisch oder evangelisch.
Augustinus zufolge besaß das Amt des Papstes die „Fülle der Gottheit“ (plenitudo deitatis); daraus folgte, dass der Papst tun könne, was er wolle (papa omnia potest). Was auch beinhaltete, dass "ein Papst jede Sünde begehen könne, ohne dadurch als Papst untauglich zu werden". „Als vicarius Christi sei der Papst in jeder Hinsicht Christus. Es war daher nicht unangemessen, ihn auch als den Gründer des Christentums zu bezeichnen. "Deus und papa" waren Synonyme geworden, dem Stellvertreter war dieselbe Ehre zu erweisen wie Gott selbst.“
Neben all diesen "falschen" Lehren, die durch das Papsttum den Gläubigen vorgegeben werden, hat die Heiligenverehrung, und insbesondere die Marienverehrung wohl den höchsten Grad an Widergöttlichkeit inne. Längst ist sie vom Papsttum legitimiert und nimmt einen Stellenwert bei den Gläubigen ein, der den Status von Jesus in der Kirche bei weitem überlegen ist.
Früh schon entwickelte sich aus der "Verehrung" der Märtyrer, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt und ermordet wurden, eine religiöse Frömmigkeit, indem man begann, zu ihnen zu beten und sie um Fürbitte anzurufen. Schließlich machte man nach Gutdünken viele Verstorbene zu "Heiligen", ein Vorgehen, das bis heute gepflogen und durch das Papstamt legitimiert wird. Einen besonderen Stellenwert nimmt Maria, die leibliche Mutter Jesu ein. Um sie rankt sich eine Vielzahl Legenden und sie wird mit unzähligen Namen angerufen. Ich werde in einem meiner nächsten Beiträge noch genauer auf dieses Thema eingehen. Nur soviel: Alle "Heiligen" samt Maria, sind gestorben und warten mit allen anderen Menschen auf die Auferstehung, wo sie von Gott gerichtet werden.
Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen: der Mensch Christus Jesus
(1. Tim. 2,5)
Papst Franciscus (2013-2025)
Franciscus, der vorige Papst, ein besonderer "Mutter-Gottes-Verehrer" sagte folgendes: "Maria, die Mutter, die für Jesus sorgte, sorgt jetzt mit mütterlicher Liebe und mit Schmerz für diese verletzte Welt. Wie sie mit durchbohrtem Herzen den Tod Jesu beweinte, so fühlt sie jetzt Mitleid mit den Armen an ihren Kreuzen und mit den durch menschliche Macht zugrunde gerichteten Geschöpfen." (LS, 241), ist nicht nur unbiblisch, sondern führt Jesu Erlösungswerk am Kreuz ad absurdum. Und bei einer Generalaudienz 2021 verkündete er weiter, dass, "immer, wenn Menschen beten, sie sowohl von verborgenen als auch von heiliggesprochenen Heiligen umgeben sind". Woher nimmt ein Papst solche Worte? Wir Christen sind aufgerufen, allein auf Gottes vollkommene Wort zu vertrauen und danach zu leben. Da hat keine menschliche Zufügung Platz. Weißt du, was im letzten Abschnitt der gesamten Heiligen Schrift steht:
"Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der Heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist."
(Offb. 22,18-19)
Man könnte Bücher darüber verfassen, welcher Irrlehren sich diese Kirche schuldig macht. Der Schaden, den sie dadurch anrichtet, ist unermesslich.
Kommen wir wieder zurück zum Papsttum und schlagen einen Bogen zur Bibel, dem vollständigen, unumstößlichen Wort Gottes und sehen uns an, wie weit das Papsttum und somit der ganze katholische Glaube davon abweicht. Ich rate dir, lieber Leser und vielleicht überzeugter Katholik, mach dich auf und lies die vier Evangelien, die über das Wirken und den vollkommenen Menschen Jesus berichten. Und dann lies die Apostelgeschichte, die die eigentliche Grundlage für den Katholizismus bilden "sollte". Stattdessen hat er seinen Mitgliedern frei erfundene Lehren vorgesetzt, die so wesentlich vom Evangelium abweichen, dass man sie nur noch als "Blasphemie" bezeichnen kann.
Schon aufgrund der Äußerlichkeiten können wir erkennen, dass Papst-/Bischof-/ und Priestertum und dem "gewöhnlichen" Gläubigen ein Unterschied gemacht wird. Es kleidet sich in lange, rote, schwarze, weiße oder grüne Gewänder, hat Bischofsmützen (Mitras) oder eine Krone am Kopf, alles Ausdrücke, um einen besonderen Status darzustellen. Weißt du, wie Jesus auf dieser Welt wandelte? Wie jeder gewöhnliche Mensch! Er hat sich im Äußeren nicht von seinen Mitmenschen unterschieden. Er trug keine "Verkleidung", um sich von anderen abzugrenzen, er hielt weder zum größten noch zum kleinsten seiner Mitmenschen auch nur den geringsten Abstand. Jesus hatte kein Geld, ging hunderte Kilometer in Sandalen zu Fuß, um seine Botschaft der Liebe und der Vergebung zu predigen. Also wozu die Verkleidungen der "hohen Geistlichkeit"? Ich sag es dir: Sie wähnen sich von den Menschen "abgesondert". Das Evangelium lehrt, dass wir uns, wenn wir wirklich "in Christus" sind, anders aussehen, als in unserem Alltag in dieser Welt.
Die Priesterschaft des katholischen Klerus eifert den Gesetzen des Alten Testaments nach. Damals hatten die Priester und Hohepriester jene "äußeren Vorschriften", wie Kleidung, Opferung und Altardienst durch das genaue Einhalten des Gesetzes zu erfüllen. Die Verkleidungen der katholischen Würdenträger sind, wie die Liturgie der "heiligen Messe", der Weihrauch etc, eine Analogie zum Alten Testament. Würde die katholische Kirche sich nach der Botschaft des Neuen Testaments richten, wüsste sie, dass die für die Juden geltenden Gesetze mit Jesus Christus aufgehoben und durch die Wirksamkeit und Leitung des Heiligen Geistes ersetzt wurden, der in allen wahrhaft wiedergeborenen Christen wohnt und sie in die ganze Wahrheit führt.
Ich darf in diesem Artikel nicht unerwähnt lassen, dass es in der langen Geschichte des Papsttums so perfide, obszöne, korrupte, mörderische Menschen gegeben hat, die dieses Amt ausgeübt haben und deren Gräueltaten schrecklicher nicht sein könnten. Das alleine verdeutlicht, dass dieses Amt nie und nimmer von Gott eingesetzt wurde. Schon Jesus sagte zu den Pharisäern, die sich ausschließlich "gut" und im Besitz der Wahrheit dünkten, sie hätten " den Teufel zum Vater“ (Joh. 8,44), weil sie durch Lüge, Mordlust und Ablehnung der Wahrheit die bösen Begierden des Teufels erfüllten. Jesu Worte treffen zu hundert Prozent auf das Papsttum zu:
Benedikt IX z.B. wurde als "Dämon der Hölle im Gewand eines Priesters" bezeichnet. Sergius den IV. nannte man den Sklave aller Laster, der seinen Vorgänger ermorden ließ, um an die Macht zu kommen. Joh. XII. nannte man den Papst der Hurerei, er lebte ein Leben in Sittenlosigkeit und Gewaltausübung und verkaufte sogar das Amt, um heiraten zu können. Bonifazius VIII. war ein Pädophiler und Joh. XIII (ein Gegenpapst, nicht jener, den wir aus der jüngsten Geschichte kennen) betrieb Piraterie, Mord und Inzest. Diese Liste ließe sich noch wesentlich erweitern (z.B. Judenfeindlichkeit, Inzest, Götzendienst). Sie soll aber nur zeigen, auf welchem Fundament etliche "Nachfolger Christi" auf Erden lebten und damit das Bild eines makellosen, liebenden, sich selbst entäußernden Jesus schändeten.
Auch wenn die Päpste der jüngeren Vergangenheit sich nicht mehr trauen könnten, solche Gräuel zu begehen, so sind doch alle verstrickt in weltliche und politische Machenschaften, ließen und lassen sich von den weltlichen Machthabern hofieren (Pius der XII schloss 1933 "einen Pakt mit dem Teufel", als er im Beisein des deutschen Vizekanzlers Franz von Papen das "Reichskonkordat" unterschrieb). Und schließlich sei noch die Tatsache erwähnt, welchem Reichtum die katholische Kirche besitzt, und die zeigt, wie weit sie vom Inhalt des Evangeliums entfernt ist.
Jesus sagt:
"Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz"
(Mt. 6,19-21)
Deshalb schauen wir uns kurz an, was es mit dem Vatikan und mit seinen "Schätzen auf Erden" auf sich hat:
Die katholische Kirche ist eine der größten und wohlhabendsten religiösen Institutionen der Welt mit einem Reichtum, der in die Hunderttausende Milliarden Euro reicht. Einige Quellen deuten auf einen Wert von bis zu 230 Milliarden Euro hin (Immobilien, Wertpapiere, Bargeld). Im Juli 2025 gab die zentrale Vermögensverwaltungsbehörde des Vatikan in ihrem jährlichen Bericht den Gesamtwert ihrer finanziellen Beteiligungen und Immobilienbesitze (der Vatikan besitzt rund 5.200 Immobilien mit 1,5 Millionen Quadratmetern Fläche. 70 Prozent davon stellt der Staat seinen Dienern mietfrei zur Verfügung). Der Vatikan gab außerdem für 2024 einen Profit von 62,2 Millionen Euro aus diesen Beteiligungen an, was eine Steigerung um 35,5 % im Vergleich zu 2023 bedeutet. Von den insgesamt 62,2 Millionen Euro Profiten aus dem Jahr 2024 stammten 38,1 Millionen Euro aus Investitionen, so der Vatikan. Die Vatikanbank verwaltete 2013 Gold im Wert von 20 Mill. Euro, zusätzlich zu Kunstschätzen und Reliquien, deren Gesamtwert nicht offengelegt wird. Das Institut steht seit Jahren wegen Geldwäschereivorwürfen unter Druck.
Ein kurzer Einschub zur katholischen Kirche in Deutschland: Sie ist der größte private Immobilienbesitzer des Landes und verfügt über ein Vermögen von mindestens 200 Milliarden Euro.
In Anbetracht der Tatsache, dass auf unserer Welt aktuell fast 700 Millionen Menschen (d.s. 8,3 % der Weltbevölkerung) von Hungersnot bedroht sind und diese Zahl bis 2030 noch stärker ansteigen wird, erscheint der Reichtum einer Organisation , die sich auf "Christi Nachfolge" beruft, einfach nur noch beschämend.
Für alle Katholiken, die "benebelt" von einer falschen Lehre durchs Leben gehen und meinen, dass sie durch die Taufe "gerettet" sind, möchte ich von Herzen raten, sich auf die Suche nach der Wahrheit - die ist allein in Jesus Christus zu finden ist - zu machen, umzukehren, Buße zu tun und IHM ihr Leben anzuvertrauen. Sie werden erfahren, was es bedeutet, "im Frieden Gottes" zu leben.
"ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als NUR durch mich"
(Joh. 14,6)
Der Herr segne dich!
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