Heute ist der 13. Oktober und diese Meldungen laufen um die Welt:
Die letzten 20 lebenden Geiseln der HAMAS sind frei!
Heute wurden sie Israel ausgeliefert. In Gaza verbleiben die Leichen von 28 getöteten Geiseln.
Erinnern wir uns: Am 7. Oktober vor 2 Jahren überfiel die radikal-islamische Terrororganisation HAMAS gemeinsam mit dem Palästinensischen Islamischen Jihad ein Musikfestival in Re'im und ermordete auf eine beispiellos bestialische Weise 1.200 Menschen. Sie begingen in 21 Kibbuzim brutale Massaker an der Zivilbevölkerung, vergewaltigten Frauen und töten Babys. Sie verletzen zusätzlich 5.400 Menschen und entführten 251 Geiseln, darunter Kinder, Frauen und ältere Menschen.
Seit dieser Zeit spielte diese Terror-Organisation mit Israel "Katz und Maus". Alle Ver- oder Kriegshandlungen fruchteten nicht. Die HAMAS wusste, dass das Festhalten der Geiseln die einzige Chance bot, zu überleben und ihren Plan, Israel auszulöschen, weiter zu betreiben. Eine beispliellose Lügenpropaganda überflutete die Welt und der Judenhass rund um den Erdall feierte fröhliche Urständ. Immere mehr Staaten, allen voran Frankreich, Großbritannien, Spanien, Australien usw. schlugen sich auf die Seite der Palästinenser, UNO und Rotes Kreuz waren willfähige Handlanger. Die umliegenden, arabischen Staaten hielten still (und verurteilten im Geheimen die HAMAS), allein Amerika mit seinem Präsidenten Donald Trump wurde zum einzigen und engsten Verbündeten Israels in diesem Horror-Krieg. Und diesem Donald Trump dürfte es nun gelungen sein, einen (vorläufigen) Frieden herzustellen. Warum schreibe ich "voläufig"? Nun, Christen vertrauen allein auf Gott und sein geoffenbartes Wort in der Bibel. Und da wollen wir einmal überprüfen, was es zum "Frieden in Israel" zu sagen hat. Tatsache ist, dass vor wenigen Tagen ein Friedensvertrag auf der Grundlage von Gesprächen mit einigen arabischen Staaten, der VAE, Qatar, zwischen Israel und der HAMAS unterzeichnet wurde. Du kannst diesen Vertrag jederzeit im Internet nachlesen. An dem Rahmenvertrag beteiligt waren auch die Staaten: Ägypten, Qatar, VAE, Saudi Arabien, Türkei und die USA.
Die indirekten Verhandlungen hatten am Montag mit dem Ziel begonnen, den seit zwei Jahren laufenden Gaza-Krieg schrittweise zu einem Ende zu führen. Unter anderem der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Israels Minister Ron Dermer und Chalil al-Haja, der höchste Vertreter der Hamas im Ausland, reisten dafür nach Scharm el Scheich. Auch der katarische Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani nahm am Mittwoch an den Beratungen teil. Versuche, den Gaza-Krieg zu beenden, waren in der Vergangenheit mehrfach gescheitert. Und, o Wunder, der Friedensvertrag kam zustande.
Israel ist im Freudentaumel, die Geiseln wurden endlich freigelassen und Donald Trump wähnt sich am Zenit seiner Friedensmission. Den angestrebten Nobel-Preis bekam er nicht, er ging an die venezolanische Regimegegnerin María Corina Machado, die ihn angeblich Donald Trump gewidmet habe.
Donald Trump
ist derzeit der "Held" im Nahen Osten. Seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages lässt er sich feiern wie ein Popstar, erhält minutenlange, stehende Ovationen in der Knesset, dem Sitz des israelischen Parlaments und scheint unermüdlich im Einsatz für den Frieden zu sein.
Das ist übrigens das offizielle Foto des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika
Eigentlich istkaum bekannt, wer wirklich hinter dem Zustandekommen dieses Friedensvertrages steht:
Jared Kushner,
Trumps Schwiegersohn (der mit Trumps Tochter, Ivanka, verheiratet ist).
Er ist es, der seit Jahren an einem Rahmenentwurf gearbeitet hat, unzählige Reisen in den Nahen Osten unternahm, mit sieben Nationen verhandelte, und kreuz und quer umhergereist ist, um zu verhandeln, zu diskutieren und schließlich zu überzeugen.
Ich möchte versuchen, ein wenig den Hintergrund dieser beiden Männer zu beleuchten. Welche Verbindungen nutzen sie, wo sind sie selbst invoviert, was denken sie, und vor allem, was oder woran glauben sie?
Trump lässt sich gerne als Christ bezeichnen. Vielleicht hast du ja in den Medien gesehen, dass er sogar mit Mitgliedern irgendwelcher Ausschüsse gemeinsam öffentlich betete. Er betont gerne, wie gläubig er ist, hält imer wieder die Bibel hoch (auch wenn er bei seiner neuerlichen Vereidigung als Präsident die ihm gereichte Bibel ignorierte) und umgibt sich mit dubiosen evangelikalen Anhängern. Dazu muss man wissen, dass es in Amerika unzählige Denominationen gibt, die sich zwar auf die Bibel berufen, aber tatsächlich viel Potential an Vermischung und Eigeninterpretationen zulassen. Gott hat uns aufgetragen, alles zu prüfen. Trump ist genausowenig Christ wie es Charlie Kirk war, der vor wenigen Wochen bei einer "christlichen" Veranstaltung erschossen wurde (aber das ist ein anderes Thema).
Christen werden gemessen an ihrer Beziehung zu Jesus Christus. Und diese Person kommt im Wortschatz von Trump so gut wie nicht vor. Das ist das entscheidende Kriterium, ihn hinsichtlich des christlichen Glaubens beurteilen zu dürfen. „Obwohl ich als Kind in einer presbyterianischen Kirche konfirmiert wurde, betrachte ich mich heute als konfessionslosen Christen“, sagte Trump. Der presbyterianische Pastor und Autor Norman Vicent Peale hatte großen Einfluss auf den jungen Trump gehabt. Pastor Peale setzte auf eine uramerikanische Philosophie: die Kraft des positiven Denkens. So lautete auch der Titel seines Bestsellers, den er 1952 veröffentlichte. Mit Selbstvertrauen und positivem Denken, so die einfache Botschaft, lasse sich jedes Hindernis überwinden: Was für eine Irrlehre!
Auch Geld lässt sich mit Religion verdienen. Trump verkauft seit Ostern 2024 eine eigene Bibel. Diese kostet stolze 60 US-Dollar und hört auf den klangvollen Namen "God Bless the USA"-Bibel. Sie erscheint nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit dem Country-Musiker Lee Greenwood, dessen Hit "God Bless the USA" auf jeder Wahlkampfveranstaltung Trumps gespielt wird. Jeder Amerikaner müsse eine Bibel zu Hause haben. "Und ich habe viele, es ist mein Lieblingsbuch", sagte Trump. Tatsächlich sammelt er Bibeln. Aber es darf geschlossen werden, dass er sie nicht wirklich liest.
Trump pflegt enge, freundschaftliche Beziehungen zu Freimaurerkreisen (obwohl er offenbar wohl selbst keiner ist?), zu den Reichsten der Reichen dieser Welt (Elon Musk, zwischenzeitlich auch zu Bill Gates, Zuckerberg, Bezos u.a.), zu dubiosen Kreisen, zur Chabad-Lubawitsch-Bewegung, einer ultra-orthodoxen jüdischen Vereinigung in Amerika, zum neuen Papst, zu Erdogan (?) und zu Typen wie Tucker Carlson und Peter Thiel, der die ideologischen Linien hinter den Kulissen zieht. Hier sitzt also kein Christ, sondern ein schlauer machtgeiler Politiker, der jede Strömung zu nutzen weiß, um seine Vision von Frieden (mit ihm als Friedensstifter) voranzutreiben. Es mag sein, dass er selbst vieles nicht durchschaut und sich von Mächten, die hinter den Kulissen am Aufbau und am Umbau einer "andren Welt" (Stichwort: Transhumanismus) arbeiten, manipulieren lässt. Für mich also ein geeigneter Kandidat, für den bevorstehenden Antichristen Vorbereitungsarbeit zu leisten
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Er wird, was seine "Religion" betrifft, beraten von Paula White. ist eine amerikanische Predigerin, die für Trump Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen seiner selbst gestarteten „Faith and Opportunity Initiative“ geleistet hat. White hielt das Gebet bei Trumps erster Amtseinführung 2017 und war damit die erste Geistliche, die ein solches Gebet bei der Amtseinführung hielt. Heute leitet sie das Glaubensbüro innerhalb des Executive Office of the President (EOP).
Die Lehren von Paula White konzentrieren sich oft auf Themen wie Erfolg, die Macht des positiven Bekenntnisses, der Werke und des finanziellen Gebens als Mittel, um Gottes Segen, Gunst und Wohlstand zu erlangen. Sie ist eine Verfechterin der Selbstverwirklichung, während sie die wesentlichen biblischen Wahrheiten über Sünde, Reue und das Streben nach Heiligkeit vernachlässigt. Diese menschenzentrierte, auf Werken basierende Botschaft verzerrt das wahre Evangelium, das lehrt, dass Erlösung und Segen durch Gottes Gnade durch den Glauben an Jesus Christus kommen, nicht durch unsere Anstrengungen oder unser Geben (Epheser 2,8-9).
Paula Whites kirchliches Amt wurde von ernsthaften ethischen Bedenken geplagt, darunter Vorwürfe finanzieller Misswirtschaft, persönlicher Bereicherung durch kirchliche Gelder und fragwürdigen moralischen Verhaltens. Es gibt Berichte, in denen White beschuldigt wird, Kirchenspenden für verschwenderische persönliche Ausgaben wie Luxusreisen, teure Häuser und sogar Schönheitsoperationen missbraucht zu haben und andere Vorwürfe gegen biblische Moralvorstellungen. Sie steht damit in einer Reihe der unchristlichen Prediger und Predigerinnen ( David Yongi Cho, Kenneth Hagin, Wolfhard Margies, Benny Hinn u.a. , aktuell: Joyce Meyer), eines Wohlstandsevangeliums, das in krassem Widerspruch zu den biblischen Anforderungen steht. Soviel zu Trumps "Beraterin".
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Nun noch ein paar Worte zu Jared Kushner, der charismatische "Mann im Hintergrund": Er ist 44 Jahre alt, amerikanischer Immobilienentwickler, Medienunternehmer, Finanzinvestor und Schwiegersohn von Donald Trump. Und in dieser Eigenschaft sein maßgeblicher Politikberater. Beschrieben wird er als loyal, diskret, moderat, als smarter Strippenzieher. Und als einer der geheimnisvollsten und schillerndsten Figuren hinter den Kulisen der amerikanischen Politik. Geboren in eine jüdische Familie, die ein riesiges,, umstrittenes Immobilienunternehmen besitzt, und der als Erbe einen 1,8 Milliarden schweres Imperium gilt. Sein Einstieg ins Weiße Haus ist umstritten (illegale Spenden, Fälle von Steuerhinterziehung, unanfechtbare Immobilienprojekte prägen die Geschichte seiner Familie). Er ist im Unterschied zu seinem Schwiegervater als stiller „Deal-Maker“ bekannt. Er ist dafür bekannt, excellent mit Arabern umgehen zu können. Von Anfang an arbeitete er an einem Friedensplan zwischen Arabern und Israelis. Die einzigen, die er ausschloss, waren die Palästinenser. Er arbeitete am Abraham-Abkommen (ein Abkommen, das die Beziehungen zwischen Israel und den Arabischen Nationen normalisieren sollte) und ist maßgeblicher Initiator des Friedensvertrages, der kürzlich in Kraft trat und der die Hamas veranlassen sollte, die israelischen Geiseln freizugeben.
Über sein Glaubensleben ist wenig bekannt. Wir wissen nur, dass er praktizierendere Jude ist. Dass man sonst wenig über seine geistliche Überzeugung weiß, prädestiniert ihn zum "Friedensbringer". Ob er Ambitionen hat, der zukünftige Antichrist zu sein, kann derzeit nicht beurteilt werden. Manche Bibelausleger gehen davon aus, dass es ein Europäer sein wird, genau jedenfalls kann man das aus dem Wort nicht ableiten. Ich persönlich tendiere allerdings eher dazu, dass er ein Jude sein muss (was er als Europäer allerdings auch sein kann) und weil ich derzeit in Europa keine einzige Persönlichkeit ausmachen kann, die auch nur annähernd dafür in Frage käme. Es ist daher von mir reine Spekulation!
Und ein letzter Hinweis zum engen Regierungsumfeld Trumps : Sein Vizepräsident James David „JD“ Vance hängt einer Glaubensrichtung an, die "Catholic integralism" genannt wird. Das ist eine geistige Strömung, deren erklärtes Ziel es ist, christlichen Einfluss auf die Politik auszuüben. Im Grunde kann man sie als eine katholische Entsprechung zu radikalen Evangelikalen bezeichnen, die ebenfalls nach Theokratie streben.
J.D. Vance' Ehefrau, Usha, ist nicht christlichen Glaubens. Sie wuchs in einem hinduistischen Elternhaus auf, ihre Familie stammt aus Indien. "Meine Eltern sind Hindus. Das ist einer der Gründe, warum sie so gute Eltern waren. Das hat sie zu sehr guten Menschen gemacht." Über ihren eigenen Glauben sprach sie nicht viel, aber bei der gemeinsamen Hochzeit gab es zwei Zeremonien, von denen eine hinduistisch geprägt war.
Wir können daraus schließen, dass die derzeitige amerikanische Regierung stark geprägt ist von unterschiedlichen Auffassungen des Begriffs "Religion". Wir können aber auch schließen, dass bei allem Bimborium der wahre Glaube, der sich auf Jesus Christus gründet, bei keinem von ihnen sichtbar ist. Mit anderen Worten: Sie alle sind Vorbereiter und Vorgänger desjenigen, der kommen muss und der gemäß dem Wort auf der Weltbühen auftauchen wird: der Antichrist! Aber bei allen Spekulationen darüber, wer er sein wird oder wer nicht, derzeit ist auch dieser "vorläufige" Friedensbeschluss nicht jener, der mit dem Antichristsen erst geschlossen werden wird.
Um nun am Schluss auf die Überschrift dieses Beitrages zu kommen: So beziehe ich mich auf jene Stellen in der Bibel, die die aktuelle Situation beurteilen:
Und den Bruch der Tochter meines Volkes heilen sie oberflächlich, indem sie sagen: Friede, Friede! – und da ist doch kein Friede.
Jer. 8,11 und Jer. 6,14
Christen wissen aus dem Wort, wie es weitergeht. Auch wenn sich die Welt im Freudentaumes befindet und meint, mit diesem Vertrag sei endlich der Friede in dieser Region gesichert, wird sie sich recht bald in einer weit schlimmeren Realität wiederfinden: Der Countdown zum letzten Szenario unserer Welt hat zwar begonnen, ist aber noch nicht in die entscheidende Phase eingetreten. Denn dazu stehen noch einige vorhergesagte Ereignisse aus.
Zuletzt ein kleiner Einschub zur aktuellen Situation in Gaza:
Wenige Tage vor Zustandekommen des US-Friedensplanes sagte Khalil al-Hayya zustimmend zur Vereinbarung, die Hamas habe "eine Antwort gegeben, die den Interessen des palästinensischen Volkes dient und Blutvergießen erspart". Und weiter: "Wir bekräftigen, dass die Opfer unseres Volkes nicht umsonst sein werden und dass wir unserem Versprechen treu bleiben und die nationalen Rechte unseres Volkes nicht aufgeben werden: Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu erlangen." Die Hamas werde weiterhin mit nationalen und islamischen Fraktionen zusammenarbeiten, um die Gründung eines unabhängigen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt zu verwirklichen.
Hat das niemand gehört? Denn heute sagte er noch folgendes: „Der Countdown zum nächsten Massaker hat begonnen. Beim nächsten Mal werden wir alle Juden abschlachten.“ Und nicht nur die Juden. Im Internet kursieren schreckliche Videos der letzten zwei Tage, bei denen vermeintliche, palästinensische Kollaborateure vor applaudierenden Menschenmassen der Reihe nach niedergeknallt werden.
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Die Bibel unterscheidet zwei Arten von Frieden: Den weltlichen Frieden, der auf Verträge, Politik, Kompromisse und Verhandlungen baut und der letztendlich zum endgültigen Verderben der gesamten Menschheit führen wird und jenen, den Gott den Menschen anbietet:
"Seid um nichts besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden, und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus".
(Phil. 4,6-8)
Der Herr segne dich!